Betriebsexkursion zum Kastanienhof

Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 unserer Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Agrarwirtschaft besuchen im Juli dieses Jahrs mit ihren Lehrern Peter Stratmann und Christian Heinemann den Kastanienhof der Familie Hüppe in Wolfhagen-Nothfelden (www.unser-kastanienhof.de).

Sie haben dort die Möglichkeit, einen Biolandbetrieb mit Ackerbau und Geflügelhaltung sowie Direktvermarktung zu erkunden. An verschiedenen Stationen gibt es Frage- und Diskussionsrunden. Die zentralen Fragestellungen sind: Wie kann die Landwirtschaft einen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit und zum Klimaschutz leisten? Wie kann einen nachhaltige Landbewirtschaftung ganz konkret aussehen?

… und alle wollen natürlich wissen: „Wo kommt das Ei denn jetzt wirklich her?“;=)

Familie Hüppe präsentiert uns dazu viele Antworten und Beispiele: Von Erwerbskooperationen in den Bereichen Direktvermarktung, „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Naturschutz und Förderung der Biodiversität und des ländlichen Raums bis hin zur konkreten Ackerbewirtschaftung und Tierhaltung.     

Die Evaluation zeigt, dass die Betriebsexkursion ein voller Erfolg ist. Die Schülerinnen und Schüler konnten sehr viel für die Schule und für´s Leben mitnehmen und haben sich auf dem Hof sehr wohl gefühlt – was nicht nur an dem abschließenden gemeinsamen Grillen mit Familie Hüppe und den Angestellten lag.

Text + Fotos: Christian Heinemann

Freisprechung der Landschaftsgärtner

Am Freitag, den 23. Juli 2021, fand die Freisprechung unserer Landschaftsgärtner:innen statt. In einem coronabedingt kleineren, aber sicheren Rahmen wurde der erfolgreiche Abschluss der Berufsausbildung von 21 Auszubildenen  gefeiert.

Für den Fachverband Garten- Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. überreichte Henning Frank den Absolvent:innen Glückwünsche und Präsente. Bettina Witte vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und Christian Heinemann von der Willy-Brandt-Schule Kassel überreichten dann feierlich Urkunden und Zeugnisse.

Als Jahrgangsbeste erhielten Nathan Pohle, Madleen Herbold und Janosch Scheel vom Verein Bürger für das Welterbe e.V. eine Urkunde und ein Präsent als besondere Auszeichnung.     

Wieviel Fläche für Konsum?

 

Ökologischer Fußabdruck bei Hessischen Biotagen überprüft

 

Nothfelden – Wie viel Fläche wird für den alltäglichen Konsum benötigt? Wie viel Boden ist überhaupt vorhanden? Diesen Fragen hat sich die zwölfte Klasse der Fachoberschule Agrarwirtschaft der Willy-Brandt-Schule in Kassel gemeinsam mit interessierten Verbrauchern im Rahmen der Hessischen Biotage gestellt.

„Will man das weltweit verfügbare fruchtbare Ackerland gerecht auf alle Menschen verteilen, stehen jedem Menschen etwa fünf Quadratmeter Fläche zur Deckung des täglichen Bedarfs zur Verfügung“, weiß Katharina Hüppe, die den Workshop organisiert hat. Praktisch erfahrbar ist das auf dem Kastanienhof in Nothfelden, wo die Veranstaltung stattfand. Dort sind, inspiriert vom Weltacker in Berlin, exemplarisch drei Gerichte angebaut. Während der vegane Salat nur etwa 10 Prozent der täglich verfügbaren Ackerfläche beansprucht, benötigt das Rührei mit Spinat und Kartoffelbrei schon ein Fünftel – das Hähnchen sogar fast 70 Prozent der Ackertagesfläche. Tierische Produkte haben einen größeren Flächenbedarf, weil die Tiere ein Vielfaches an Pflanzennahrung benötigen, um ein Kilo Fleisch, Milch oder Eier zu produzieren.

Anschließend wurde diskutiert, wie der Boden nachhaltig und sozial gerecht genutzt werden kann. „Der Boden ist unsere Lebensgrundlage und muss als immer knapper werdende Ressource dringend geschützt werden“, lautete das Fazit eines Schülers.

Das Flächenbuffet auf dem Kastanienhof ist jederzeit zugänglich. Nach Voranmeldung ist auch eine Führung für Einzelpersonen oder Gruppen möglich. Führungen werden über das Demonstrationsnetzwerk Ökologischer Landbau gefördert und sind daher kostenfrei.
HNA 18.09.2021

 

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