Bildungsangebot
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Willy-Brandt-Schule Kassel
Willy-Brandt-Schule Kassel

Praxis und Schule (PuSch-B)

Das Programm Praxis und Schule (PuSch), das zum 01.08.2015 gestartet ist und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird, ermöglicht es derzeit knapp 2.000 Schülerinnen und Schülern mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen, ihren Hauptschulabschluss im Schuljahr 2016/17 zu erreichen.

PuSch folgt auf die beiden ESF-finanzierten Programme SchuB (Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb) und EIBE (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt), die zum Schuljahresende 2014/15 ausgelaufen sind.

 

 

Die PuSch-Form B erfolgt an beruflichen Schulen im Rahmen der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung.

 

Durch die individuelle Förderung und intensive sozialpädagogische Betreuung im PuSch-Programm kann es Schülerinnen und Schülern zudem gelingen, nach Erreichen des Hauptschulabschlusses den Eintritt in die duale Ausbildung zu ermöglichen und Zugänge zu neuen Bildungswegen zu eröffnen. Die kontinuierliche Stärkung des Selbstwertgefühls durch positive Schulerfahrung ist ein wesentlicher Aspekt der PuSch-Förderphilosophie.

 

Praxisorientierte Bestandteile der Förderung haben zum Ziel, den Jugendlichen aktiv auf ihre Rolle im Berufsleben vorzubereiten und unterstützt sie darin, sich für die eigene Entwicklung verantwortlich zu fühlen und sich selbst für Ziele einzusetzen.

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Lern- und Leistungsrückständen,

die voraussichtlich keine Chance haben, in den Regelklassen den Hauptschulabschluss zu erreichen und mindestens zehn Schulbesuchsjahre absolviert haben oder

 

aus Schulen mit Förderschwerpunkt Lernen, denen man zutraut, mit Hilfe intensiver Förderung durch im Team arbeitende Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte den Hauptschulabschluss zu erreichen

die die allgemeinbildende Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen haben und maximal 18 Jahre alt sind (PuSch B).

 

Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die Jugendlichen ausreichende Deutschkenntnisse besitzen und die ihnen gebotene Chance aktiv nutzen wollen.

 

Ziele und Maßnahmen

  • Erreichen des Hauptschulabschlusses

 

  • Schulabbrüche reduzieren

 

  • Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit erhöhen durch stärkere Berufsorientierung und Praxiserfahrung (Erlangen der Ausbildungsreife)

 

  • Förderung der Gleichstellung von Jungen und Mädchen, insbesondere bei der Auswahl der Praktikumsplätze und der Durchführung von Praxisprojekten in der Schule

Unterricht

Die schulische Ausbildung erfolgt in einem Jahr jeweils in folgenden Fächern:

 

Allgemeiner Lernbereich

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Politik und Wirtschaft
  • Sport
  • Englisch
  • Religion/Ethik
  • Naturwissenschaften

 

Sozialpädagogische Betreuung

 

  • Individuelle Begleitung der Schülerinnen und Schüler
  • Elternarbeit, Kontakte zu Betreuerinnen und Betreuern
  • Berufsorientierung und Bewerbungstraining
  • Kontakte zur Agentur für Arbeit, zu Beratungsstellen, Behörden etc.
  • Sozialpädagogische Einheiten u. a. zur Teambildung und zu sozialem Lernen
  • Erlebnispädagogische Aktionen
  • Exkursionen zu außerschulischen Lernorten

 

Fachpraktischer Lernbereich

 

Fachpraktischer Unterricht erfolgt in den Berufsfeldern:

 

 

 

 

Betriebspraktika sind verpflichtend zur Vermittlung in Ausbildung

Ansprechpartner

PuSch-Leitline (Stand Januar 2017)
leitline_pusch_stand_januar_2017.pdf
PDF-Dokument [378.0 KB]

Übersetzung

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