| LEITBILD
Für uns bedeutet
„Leitbild“ eine vom
Kollegium als verbindlich betrachtete pädagogische Zielsetzung. Ihre
Geltung soll zeitlich begrenzt sein. Das heißt, es besteht sowohl die
Möglichkeit als auch die Notwendigkeit, dieses Leitbild zu überprüfen,
zu bewerten und neu zu fassen.
Die
Willy-Brandt-Schule hat als
berufliche Schule des Landkreises Kassel ein breit gefächertes Angebot
im Vollzeit- und im Teilzeitbereich mit Schwerpunktbildungen in den
Bereichen „Gesundheit“ und „Gartenbau/Floristik“ sowie den „Besonderen
Bildungsgängen“. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus dem gesamten
nordhessischen Raum.
Ein Teil unserer
Schülerinnen und
Schüler kommt aus schwierigen familiären und sozialen Verhältnissen.
Für diese Gruppe ist es besonders wichtig zu lernen, ihre eigene
Zukunft zu gestalten und sozial zu handeln. An der
Willy-Brandt-Schule werden auch Sch ülerinnen und Schüler aus
Werkstätten für Behinderte unterrichtet. Sie werden den pädagogischen
Gegebenheiten entsprechend gefördert.
Hieraus ergeben sich
für unser pädagogisches Handeln folgende Ziele:
- Vermittlung von beruflichen
Fachkompetenzen und allgemeinen Handlungskompetenzen
- Befähigung
und Motivierung zu sozialem Handeln
- Unterstützung
bei der Berufswahlentscheidung
- Förderung von
weiterführenden und höher qualifizierenden Schulabschlüssen
(Wie
oft an der WBS Hauptschulabschluss, Realschulabschluss und
Fachhochschuleabschluss vergeben wurden, zeigt eine Excel-Tabelle)
Überdies geht es uns
darum, dem
gesellschaftlich-wirtschaftlichen Wandel Rechnung zu tragen; wir halten
es daher für unabdingbar, an der Entwicklung und Gestaltung von neuen
Ausbildungsberufen und Bildungsgängen mitzuwirken.
Schlussbemerkung:
Bei allen Bemühungen um eine möglichst optimale Unterrichtsversorgung
ist bei der Auswahl der neu einzustellenden Lehrkräfte der Faktor
Mensch von besonderer Bedeutung. Alle für die Personalentwicklung
verantwortlichen Personen (Schulleitung, Staatliches Schulamt,
Personalvertretungen), sowie der Schulträger (Landkreis Kassel) durch
die sächliche Ausstattung, haben dafür zu sorgen, dass durch das
Betriebs- und Arbeitsklima an der Schule eine dem Leitbild
entsprechende pädagogische Arbeit ermöglicht wird. |
H I S T O R I E
1902 Gründung einer
gewerblichen Fortbildungsschule in Kassel
1905 Gründung einer
Fortbildungsschule in Ihringshausen (heute: Fuldatal)
1931 Gründung einer
Kreisberufsschule
1945 Gründung einer
Landwirtschaftlichen Mädchen-Berufsschule mit 7 Standorten: -
Großenritte (heute: Baunatal) - Guntershausen (heute:
Baunatal) - Ihringshausen (heute: Fuldatal) -
Lohfelden - Oberkaufungen (heute: Kaufungen) -
Obervellmar (heute: Vellmar) - Vollmarshausen (heute:
Lohfelden)
1956 Zusammenfassung der
Außenstellen durch
Bezug eines eigenen Schulgebäudes in der Humboldtstraße 26 als
„Kreisberufs- und Berufsfachschule“
1968 Einrichtung einer
„Lehranstalt für pharmazeutisch-technische Assistenten“
1968 Einrichtung einer
Zweijährigen Berufsfachschule
- Berufsfeld „Ernährung und
Hauswirtschaft“
- Berufsrichtung
„Sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe“
1972 Einrichtung einer
Zweijährigen Berufsfachschule mit der Berufsrichtung
„Medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe“
1974 Einrichtung des
„Berufsvorbereitungsjahres“ (BVJ)
1975 Beginn des 1.
Bauabschnittes in der Brückenhofstraße 90 (1979 hatte die
Schule 2 Standorte)
1978 Beginn des 2.
Bauabschnittes
1979 Umzug in die
Brückenhofstraße 90
1980 Bau einer Sporthalle
1984 Bau einer Caféteria
1985 Beschulung von
Jugendlichen aus Werkstätten für Behinderte (Baunatal, Wabern)
1985 Bau eines Gewächshauses
1986 Bau einer Aula
1991 Einrichtung der
Fachoberschule mit der Fachrichtung „Gesundheit“
1993 Namensgebung
„Willy-Brandt-Schule“ (Festredner: Egon Bahr)
2000 Bau einer Holz-Werkstatt
2001 Beginn des 3.
Bauabschnittes
2002 Einweihung des 3.
Bauabschnittes
2002 Einrichtung einer
Fachoberschule Fachrichtung "Wirtschaft" - Schwerpunkt
"Agrarwirtschaft"
2002 Einrichtung von EIBE
(Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt)
2003 EIBE - Produktmesse an
der Willy-Brandt-Schule (Teilnahme von 26 Berufsschulen)
2004 Einrichtung von KONEKT
(Kompetenzen in Netzwerken aktivieren)
2004 Ernennung von Bernd
Wollenweber zum stellvertretenden Schulleiter Ernennung von
Karl Wenderoth zum Abteilungsleiter
2004 Umzug der Abteilung
Gartenbau in die
Räume des Bildungs- und Beratungszentrums Gartenbau / Gartenakademie in
der Oberzwehrener Straße
2005 Erweiterung des
Floristikraumes
2005 Besetzung der
Abteilungsleiterstelle FOS/BFS durch Sonja Gruber (komm.)
2006 Umzug einzelner
hauswirtschaftlicher
Klassen der Abteilung Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung in die
Außenstelle Oberzwehrener Straße
2009 Einrichtung eines
Beruflichen Gymnasiums GESUNDHEIT in Kooperation mit der
Elisabeth-Knipping-Schule Kassel
Darüber hinaus: 1968 – 1999
: Ausbildung „Kinderpfleger / Kinderpflegerin“ 1980
– 1987: Berufsgrundbildungsjahr „Agrarwirtschaft“
1983 – 1990: Einjährige Berufsfachschule „Ernährung
und Hauswirtschaft“ 1984 – 1989 : Vollschulische
Berufsausbildung
„Hauswirtschafter/
Hauswirtschafterin“ 1992 – 1993:
Eingliederungsmaßnahmen in die Berufs- und Arbeitswelt (E.B.A.)
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